Grundannahmen meiner Arbeit

Ich bin in meiner Arbeit von vielen unterschiedlichen Richtungen beeinflusst worden: Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften, Yoga, Achtsamkeit, Hakomi (einer Körperpsychotherapie) und Leibphänomenologie, und natürlich vom Leben selbst als Wissenschaftlerin, Partnerin, Mutter, Moderatorin, Kursleiterin und Atmende… – ich sehe mich selbst als Lernende und es ist mit wichtig, mit meinen Klientinnen und Klienten wertschätzend und auf Augenhöhe zu arbeiten.

Einige Grundannahmen meiner Arbeit

Ich – Selbst-Unterscheidung: Ich gehe davon aus, dass jeder Mensch einen Kern, ein innerstes Wesen, eine Essenz besitzt, die ich auch „Selbst“ nenne in Unterscheidung zum Ich oder „Ego“. Das Ego ist für unser Handeln und Zurechtfinden in der Welt notwendig und hilfreich, führt uns aber oft in die Irre oder lässt uns nur um uns selbst kreisen und soll daher nicht allein über uns bestimmen. Nur wenn wir auf Basis unseres Selbst handeln und auch mal ohne Handeln einfach „Sein“ können  (und sei es nur für Sekunden), werden wir zu zufriedeneren und ausgeglicheneren Menschen.

In meiner Vorstellung ist das Selbst auch Teil unseres göttlichen Wesens: das Göttliche manifestiert sich in den vielen Ausprägungen von „Selbst“ in allen Lebewesen. Ich stelle mir das Göttliche als eine Art Netzwerk aller „Selbsts“ vor (natürlich gibt es keinen Plural von „Selbst“;-)!).

„Der Kern unseres Wesens bleibt gleich, er bewahrt Haltung, auch wenn es um ihn herum hektisch und verwirrend zugeht“. Arthur Schopenhauer

Der Sinn des Lebens besteht für mich in erster Linie in unserer persönlichen Weiterentwicklung, mit der wir auch zu einer Weiterentwicklung der gesamten Menschheit beitragen. Alle Menschen (und die Tiere wohl auch, zumindest meine Katze ;-)) streben nach Zufriedenheit und Wohlbefinden; beim Menschen manifestiert sich das Streben in der Persönlichkeitsentwicklung. Ein Ziel der Persönlichkeitsentwicklung könnte dabei sein, weg vom Getriebensein zu bewusster, durchspürter, durchfühlter und durchdachter Handlung zu kommen, nährende Beziehungen zu leben und gleichzeitig im Einklang mit dem „großen Ganzen“ zu sein.